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EHELIS.DE / SLOTCARFUN.DE ist ein Online Magazin rund um das Thema ferngesteuerter Helikopter & Quadrocopter sowie Slotcars.

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XciteRC Flybarless 245 Trainer RC Helikopter

Den XciteRC Flybarless 245 Trainer mit seinen großzügig dimensionierten Kunststoffblatthaltern haben wir uns in Verbindung mit dem handlichen 6-Kanal Sender XciteRC XRC 6Si (FHSS) angeschaut.

 Spezifikationen des XCiteRC Flybarless 245 Trainer (laut Hersteller)

  • Länge: 238 mm
  • Breite: 45 mm
  • Höhe: 93,7 mm
  • Rotordurchmesser: 249 mm
  • Gewicht: 38 g
  • Typ: Flybarless
  • Flugzeit: ca. 7 min
  • RC Funktionen: Gieren, Motordrehzahl, Nicken, Rechts/ Links, Rollen, Vorwärts/Rückwärts
  • Batterie: Lipo Akku 3,7 V / 300 mAh / 25 C
  • Kanäle: 4
  • Anwendung: indoor & outdoor
  • Alter: ab 14 Jahren

 

Lieferumfang (XCiteRC Flybarless 245 Trainer)

  • Flugfertiger RC Helikopter ohne Fernsteuerung
  • Lipo Akku 3,7 V / 300 mAh / 25 C
  • Ladegerät
  • Ersatz-Rotorblätter und Kleinteile
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung

 

 

XciteRC XRC 6Si Sender
 

Features der XciteRC XRC 6Si

  • Verwendet die 2,4-GHz-Frequenz-Hopping Spread-Spectrum-Technologie (FHSS)
  • Hubschrauber mit Kollektiv Pitch und Flächen-Flugmodelle können verwendet werden
  • Digitale Trimmung
  • Dual Rate für Quer-, Höhen- und Seitenruder
  • Taumelscheibenmischer
  • Warnung bei nicht ausreichender Betriebsspannung

 

Spezifikationen der XciteRC XRC 6Si (laut Hersteller)

  • Kanäle: 6
  • Auflösung: 1024
  • Frequenz: 2,4 GHz ISM Frequenzbereich
  • Modulation: GFSK
  • Spread Spectrum-Modus: FHSS
  • Anzahl der Frequenzkanäle: 20
  • Hopping-Rate: 240 Sprünge je Sekunde
  • Ausgangsleistung: <20 dBm
  • Stromaufnahme: <150 mA
  • Betriebsspannung: 4 x 1,2 V NiMH oder 4 x 1,5 V AA-Batterien
  • Abmessungen: 150 x 188 x 70 mm
  • Gewicht: ca. 322 g

 

XciteRC Flybarless 245 Trainer Bildergalerie

 

 

Erfahrungsbericht

Den XCiteRC Flybarless 245 Trainer haben wir zusammen mit dem 6-Kanal Sender XciteRC XRC 6Si bei amazon für unglaubliche 66,20 Euro erstanden. Dabei muss es sich wohl um eine Aktion gehandelt haben, denn kurze Zeit später wurde er für 94,29 Euro (was auch gerechtfertigt ist) angeboten. Der RC Helikopter und der Sender waren jeweils in einem separaten und recht handlichen XciteRC Karton verpackt, welche jedoch zusammen in einer durchsichtigen Folie als "Set" eingeschweißt waren.

Fernsteuerung
Der XciteRC XRC 6Si 2,4 GHz Sender erinnert von der Größe und vom Design her etwas an unsere Devo 6 aus dem Hause Walkera. Der XciteRC XRC 6Si bietet im Vergleich zu anderen Sendern ähnlicher Helikoptermodelle deutlich mehr: So besitzt er für die Preiskategorie echt sehr gute Knüppelaggregate, Schalter für verschiedene Flugzustände, Dual Rate und Throttle Hold, eine Timerfunktion sowie ein blau beleuchtetes Display. Den nötigen Strom liefern 4 AA Batterien bzw. 4 MiMH Akkus (nicht im Lieferumfang enthalten). Was uns gefällt: Das Akkufach ist nicht, wie zumeist üblich, mit einer Schraube gesichert, sondern rastet auch ohne Schraube fest genug ein, um nicht aus Versehen aufzuspringen. Die Spannung der Akkus wird übrigens auf dem Display angezeigt.

Zum Steuern des XciteRC Flybarless 245 Trainer muss der der Modus "L" ausgewählt werden. Leider ist das Einstellen der Modi in der deutschen Bedienungsanleitung falsch beschrieben - ein Übersetzungsfehler*. Im Englischen heißt es "by double clicking the UP and SELECT keys", was bedeutet: UP und SELECT ist zum Verstellen des Modus GLEICHZEITIG zu drücken. Übersetzt wurde es mit: "2x UP drücken und anschließend SELECT drücken". Durch gleichzeitiges Drücken von UP und SELECT kann zwischen folgenden drei Modi gewechselt werden (der jeweilige Buchstabe erscheint dann links neben der Anzeige für die "Gas / Pitch Trimmung" auf dem Display):

* Mittlerweile hat XciteRC die deutsche Bedienungsanleitung korrigiert, sie kann unter http://xciterc.com/media/betriebsanleitung/50501000_XciteRC_Manual_XRC-6si_DE_EN_FR.pdf heruntergeladen werden. Generell sind die Bedienungsanleitungen von XciteRC sehr übersichtlich gestaltet und von sehr guter Qualität - da kann sich manch anderer Hersteller eine Scheibe davon abschneiden.

 

Der Aufbau des XciteRC Flybarless 245 Trainer
Trotz seiner sehr filigran wirkenden Leichtbauweise macht der XciteRC Flybarless 245 Trainer einen recht robusten Eindruck. Insbesondere der paddelstangenlose Flybarless Hauptrotorkopf sieht mit seinen sehr großzügig dimensionierten schwarzen Kunststoffblatthaltern sehr stabil aus. Auffallend für einen RC Helikopter dieser Größe ist die Abstützung des recht langen Vierkant-Heckrohrs aus CFK mit 2 dünnen CFK-Stäben samt winzigem "Höhenleitwerk", das aerodynamisch gesehen natürlich keine Funktion hat. Durch das abgestützte Heckrohr werden wohl Vibrationen des Heckrohrs minimiert, was der Funktionsfähigkeit des Flybarless Systems zu Gute kommen sollte. Der kleine Motor am Heck sitzt gut gekapselt in einem kleinen Kunststoffkäfig und sollte dadurch auch bei Abstürzen gutgeschützt werden. Insbesondere das gesteckte Landegestell ist sehr elastisch ausgeführt, sodass es bei härteren Landungen viel Energie absorbieren kann. Im vorderen Bereich des Landegestells liegt auch die Aufnahme des Lipo Akkus. Beim Einschieben des Lipo Akkus ist darauf zu achten, dass dieser komplett nach vorne geschoben wird und einrastet (siehe oben, Bild Nr. 6), was zu Beginn etwas schwer geht, damit der Schwerpunkt stimmt. Das "Einschalten" des XciteRC Flybarless 245 Trainer erfolgt durch Einstöpseln des Kabels direkt am Lipo Akku. Einen Ein-/Aus-Schalter gibt es nicht. Nimmt man die schnittige Haube ab, kommt die Elektronik zum Vorschein.

 

 

Die Platine mit Regler, Empfänger und Flybarless System befindet sich quer zur Flugrichtung im vorderen Bereich des Chassis. Unten links (aus Flugrichtung gesehen) befindet sich die 2,4 Ghz Antenne. Die Steckverbindungen für die beiden Motoren und die zwei Servos sind farblich gekennzeichnet und erleichtern die korrekte Montage im Falle eines notwendigen Austauschs eines Bauteils. Zwischen Chassis und Hauptrotorwelle sitzt kopfüber der recht groß wirkende Motor des XciteRC Flybarless 245 Trainer, der über ein einstufiges Getriebe die Hauptrotorwelle antreibt. Die beiden Servos zum Ansteuern der Taumelscheibe sitzen links neben bzw. direkt hinter der Hauptrotorwelle. Wie bei vielen ferngesteuerten Helikoptern dieser Größe üblich, sind auch beim  XciteRC Flybarless 245 Trainer sog. Linearservos verbaut. Auch die Kunststofftaumelscheibe hinterlässt einen wertigen und stabilen Eindruck. Der innere Ring besitzt insgesamt 4 Kugelköpfe, von denen jedoch nur 2 zur Ansteuerung der Blatthalter benötigt werden. Sollte also im Falle eines Crashs mal ein Kugelkopf abbrechen, hat man immer noch die Möglichkeit, die beiden anderen zu verwenden.

 

Flugerfahrungen

Wie bereits weiter oben unter "Fernsteuerung" beschrieben, muss beim Sender zunächst der korrekte Modus eingestellt werden - für den XciteRC Flybarless 245 Trainer muss hierfür der Modus "L" am Sender (XciteRC XRC 6Si) eingestellt werden. Zum Binden des XciteRC Flybarless 245 Trainer mit dem Sender wird zunächst der Sender mit Gasknüppel nach unten eingeschaltet und gewartet, bis der Sender nicht mehr piepst. Dann wird der Akku am XciteRC Flaybarless 245 Trainer eingesteckt und dieser auf eine ebene Fläche gestellt. Leuchtet die grüne LED auf der Platine unter der Haube dauerhaft, sind Sender und Helikopter gebunden und es kann losgehen.
Die ersten Flugversuche erfolgten wetterbedingt zunächst indoor. Wir fühlten uns von Beginn an mit dem XciteRC Flybarless 245 Trainer vertraut und konnten ihn sicher in den eigenen 4 Wänden bewegen. Das Flybarless System scheint sehr gut abgestimmt zu sein und auch die beiden Motoren stellen genügend Power zur Verfügung. So hat der Hauptmotor ausreichend Durchzug, um den XciteRC Flybarless 245 Trainer auch mal etwas schneller nach oben schießen zu lassen, und auch die Leistung des Heckmotors reicht stehts aus, um das Heck auch bei Gaswechseln in Position zu halten - ein Wegdrehen des Hecks ist hierbei nicht zu beachten. Also alles bestens? Zunächst ja... bis dann auf einmal im Flug so nach 1-2 Minuten der linke Servo (Roll) schlagartig wie von Geisterhand ganz nach oben fuhr, was unweigerlich zum Absturz führte. Zum Glück blieb der Helikopter ohne Schaden, was bei dem heftigen Einschlag nicht unbedingt zu erwarten war - das spricht für die Robustheit der Konstruktion. Aber was war passiert? Wir konnten es uns nicht erklären, ein Ab-/Anstöpseln des Akkus brachte zunächst nichts, der Servo blieb auf Maximalausschlag. Erst nach Aus-/Anschalten des Senders und erneuter Initialisierung des XciteRC Flybarless 245 Trainer bewegte sich der Roll-Servo wieder auf seine Ausgangsposition zurück. Bei einem erneuten Testflug zeigte der XciteRC Flybarless 245 Trainer zunächst keine Auffälligkeiten und flog noch genau so gut wie vor dem Crash. Bis... ja bis dann nach wiederum 1-2 Minuten dasselbe Problem mit dem Roll-Servo auftauchte. Und genau diesen Effekt hatten wir bei jedem Flug. Einige Zeit lang funktionierte alles bestens, bis dann wieder der unvermeidliche Crash kam. Es musste also entweder ein Problem mit dem Flybarless System oder etwa mit der Fernsteuerung geben. Daher wurden der XciteRC Flybarless 245 Trainer samt Sender zurückgeschickt. Nach 2 Tagen kam dann der Ersatz. Interessanterweise lagen bei der Ersatzlieferung weder beim XciteRC Flybarless 245 Trainer noch beim Sender (XciteRC XRC 6Si) eine Bedienungsanleitung bei. Während bei der Erstlieferung einfach der Sender auf den korrekten Modus gestellt werden musste, um zu starten, musste beim Ersatzmodell noch der Gaskanal am Sender umgekehrt werden, was aber sehr gut in der Bedienungsanleitung, die wir auf XciteRC.com heruntergeladen haben, beschrieben ist. Nun konnte es also wieder losgehen... Also Helikopter und Sender gebunden, ca. 6 Minuten ohne Probleme geflogen und wieder gelandet - alles bestens:-)! Doch zu früh gefreut! Seit dem 2. Flug trat dann wieder das Problem mit dem Roll-Servo auf! 2 Modelle, die dasselbe Problem haben? Das hört sich eher nach generellem Problem als nach einem Defekt an... Also haben wir XciteRC das Problem geschildert und bekamen bereits nach einem halben Tag (klasse Service) folgende Antwort:

  • "Es passiert ab und an, dass die Bindung beim Einschalten nicht richtig klappt (v.a. wenn weitere 2.4 GHz Sender oder Netze in der Nähe sind), dann läuft ein Servo direkt nach dem Einschalten und Gasgeben langsam hoch in die Endstellung und geht auch bei Gaswegnahme nicht mehr zurück, ein Fliegen ist in diesem Fall gar nicht erst möglich. Hier hilft dann Abstecken und erneut versuchen."
  • "dieser Fehler (Ergänzung: im Flug) ist bisher nicht aufgetreten"

Aufgrund dessen haben wir den nächsten Testflug dann in dem Zimmer mit dem schlechtesten WLAN-Empfang durchgeführt (das eigene Netz kann man ja deaktivieren, das der Nachbarn aber nicht). Leider tauchte das Problem mit dem Roll-Servo wieder auf:-(. Daraufhin haben wir noch einen Testflug im Garten durchgeführt, bei diesem trat das Problem nicht auf. Es scheint also tatsächlich ein Indoor-Problem zu sein. Entweder verursacht durch WLAN-Netze oder Störungen durch Metall in den Wänden - die Ursache konnte leider nicht geklärt werden. Vermutlich bricht die Funkverbindung ab und der Helikopter möchte sich neu initialisieren. Wir haben unseren XciteRC Flybarless 245 Trainer samt Sender wieder zurückgeschickt - gegen Erstattung der Kosten. Schade! Zur Info: Alle unseren anderen Modelle (u.a. von Blade, ACME, Hubsan, s-idee,...) zeigen keine Probleme innerhalb unserer Räumlichkeiten.
Bereits nachdem wir unser Modell wieder zurückgeschickt hatten, gaben wir unsere Beobachtungen an der XciteRC Kundenservice weiter. In unserem Indoorflugbereich haben wir Empfang von 7 WLAN-Netzwerken... Das ist echt übel, welcher Strahlenbelastung da man heutzutage ausgesetzt wird. Wiederum erfolgte die Antwort innerhalb kürzester Zeit: Uns wurde empfohlen in der Nähe von WLAN-Netzwerken immer zuerst den Helikopter und dann den Sender einzuschalten, so findet jedes mal ein neues Binden des Helikopters mit dem Sender statt. Ob dieses Prozedere zum Erfolg führt können wir jedoch mangels Helikopter nicht mehr überprüfen... Die Ursache scheint vermultich echt ein Abreißen der Funkverbindung mit folgender Neuinitialisierung zu sein.


Hier eine Auflistung zum Flugverhalten des XciteRC Flybarless 245 Trainer:

  • Die Schwebestabilität und die Steuerpräzision sind sehr gut, der XciteRC Flybarless 245 Trainer lässt sich äußert feinfühlig und präzise steuern.
  • Das Flybarless System funktioniert ausgezeichnet und lässt vom Steuergefühl her "Collective Pitch" Feeling aufkommen, d.h. lässt man den Steuerknüppel los, stabilisiert sich der XciteRC Flybarless 245 Trainer nicht wie ein Fixed Pitch Helikopter mit Paddelstange, sondern er fliegt in die Richtung weiter, in welche er zuvor gesteuert wurde. Er eignet sich daher also perfekt als Zwischenschritt weg vom Fixed Pitch Helikopter mit Paddelstange hin zum Collective Pitch Helikopter.
  • Auch Linkskurven lassen sich sehr gut fliegen, deutlich besser als z.B. mit dem Blade mSR X .
  • Die Heckperformance ist dank seines relativ langen Heckrohrs ausgezeichnet, ein Wegdrehen des Hecks findet nicht einmal bei extremen Gaswechseln statt.
  • Die Motorleistung ist sehr gut abgestimmt und ausreichend.
  • Der Hauptmotor wird beim Fliegen recht warm, daher sollte man dem  XciteRC Flybarless 245 Trainer auf jeden Fall nach jedem Flug eine Pause gönnen, das erhöht die Lebensdauer des Motors.
  • Der XciteRC Flybarless 245 Trainer macht insbesondere im Freien (bei wenig Wind) viel Spaß.
  • Die maximale Flugzeit liegt bei ca. 6 Minuten.
  • Der XciteRC Flybarless 245 Trainer steckt aufgrund seiner stabilen Konstruktion Crashs zumeist ohne Schäden weg.

 

Video "XciteRC Flybarless 245 Trainer / XRC 6si 6 channel transmitter - Demo flight"

 

Stärken

  • Sehr einfach und robust aufgebaut, übersteht auch mal eine härtere Landung ohne Schaden
  • Sehr gut sichtbares und stylisches Haubendesign
  • Ausgezeichnete Flugeigenschaften - der XciteRC Flybarless 245 Trainer zeigt eine sehr gute Schwebestabilität, reagiert aber dennoch sehr präzise und direkt auf Steuerbefehle
  • Zeigt auch im Freien (bei wenig Wind) sehr gute Flugeigenschaften
  • Der Hauptmotor hat ausreichend Power
  • Das Heck des XciteRC Flybarless 245 Trainer hält auch bei Gaswechseln sehr gut
  • Der 2,4 Ghz Sender liegt gut in der Hand und besitzt sehr gute Knüppelaggregate sowie eine Timerfunktion
  • Über den Sender lassen sich die Flugeigenschaften anpassen (Dual Rate, Begrenzung des Servowegs)
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Ersatzteilverfügbarkeit
  • Sehr gute und übersichtliche deutsche Bedienungsanleitung (auch wenn die unserem Modell beiliiegende einen Übersetzungsfehler aufwies)
  • Sehr schneller und kompetenter Kundenservice

 

Schwächen

  • Fehler in der deutschen Bedienungsanleitung (mittlerweile korrigiert: siehe http://xciterc.com/media/betriebsanleitung/50501000_XciteRC_Manual_XRC-6si_DE_EN_FR.pdf)
  • Beide von uns getesteten Helikopter zeigten eine vermutlich durch WLAN-Netze verursachte Störung beim Indoorbetrieb: Das Roll-Servo läuft nach 1-2 Minuten Flug von alleine auf Maximalausschlag, was unweigerlich zum Absturz des XciteRC Flybarless 245 Trainer führt (siehe auch Text weiter oben).

 

Skill Level

Skill Level 3 bis 4

 

Fazit

Beim XciteRC Flybarless 245 Trainer in Verbindung mit dem Sender XciteRC XRC 6Si handelt es sich um einen sehr präzise zu steuernden Flybarless Trainer, der v.a. für diejenigen interessant sein dürfte, die nach einem Fixed Pitch Helikopter mit Paddelstange den nächsten Schritt hin zum Collective Pitch Helikopter machen möchten. Von den Flugeigenschaften und dem Gesamtpaket her, hat der XciteRC Flybarless 245 Trainer bei uns einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen, welcher jedoch von dem nicht zu erklärenden Problem mit dem Roll-Servo bei Indoor-Flügen getrübt wurde.

 

Wo gibt's den RC Helikopter Syma F3 2.4G (s-idee 01160) und Zubehör?

 

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Die Entwicklung ferngesteuerter Helikopter und Quadrocopter

Gerade in den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet "ferngesteuerter Helikopter / Hubschrauber" sehr viel getan, wodurch ein moderner ferngesteuerter Helikopter dank elektronischer Helferlein immer leichter zu steuern ist, und daher auch für immer mehr RC Modellbau Fans interessant werden. Zwar hat der ferngesteuerte Helikopter dadurch in den letzten Jahren etwas von seinem Schrecken verloren, jedoch ist das Fliegen eines RC Helikopter immer noch sehr anspruchsvoll und verlangt höchste Konzentration! Einen großen Beitrag für die rasante Entwicklung im RC Helikopter Modellbau leisten zum einen sehr leichte und leistungsfähige Lipo Akkus und zum anderen moderne Flybarless Stabilisierungssysteme. Im Vergleich zu RC Autos, RC Schiffen und RC Flugzeugen hat der RC Helikopter in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zugenommen. Insbesondere, weil es mittlerweile sehr günstige und robuste Einsteiger Helikopter Modelle gibt, mit welchen man für wenig Geld innerhalb der eigenen 4 Wände herumdüsen kann. Gerade die elektronischen Flybarless Systeme sind verantwortlich dafür, dass zum einen immer extremere 3D Manöver mit RC Helis geflogen werden können, zum anderen sind sie in modernen RC Scale Hubschrauber mit Mehrblattrotorkopf nicht mehr wegzudenken. Für den Einsteiger stellen die Flybarless Systeme heutzutage eine tolle Möglichkeit dar, schon in einem sehr frühen Stadium Collective Pitch (6 Kanal) Helikopter fliegen zu können, da diese eigentlich für Kunstflug und 3D Flug konstruierten Hubschrauber Modelle anfangs sehr zahm und eigenstabil eingestellt werden können.
Während noch vor wenigen Jahren vor allem Koaxial Helikopter das typische Einsteigermodell darstellten, hat sich das Bild in letzter Zeit deutlich gewandt. Heutzutage machen die meisten vor allem mit kleinen Indoor Quadrocoptern die erste Bekanntschaft mit dem "Virus" RC Helikopter. Moderne elektronische Stabilisierungssysteme und eine im Vergleich zum Helikopter viel einfachere (und damit weniger empfindliche sowie günstigere) Mechanik machen die RC Quadrocopter zu perfekten Einstiegsmodellen, deren Flugeigenschaften sich sehr gut an das eigene Können anpassen lassen.

 

Das Prinzip der Koaxial Micro Helikopter

Ein Hubschrauber mit Koaxialrotor verwendet zwei gegenläufig drehende Hauptrotoren, die übereinander in einer Drehachse angeordnet sind. Ein großer Vorteil dieser Bauweise gegenüber der gängigen Heckrotorkonfiguration besteht darin, dass kein gesonderter Drehmomentausgleich notwendig ist, weil sich die Momente der beiden Rotoren aufheben. Das System ermöglicht so einen besonders ruhigen Schwebeflug, da kein Drift - ein seitlicher Schub des Heckrotors, der mittels Roll auszugleichen wäre - auftritt. Dieser ist vor allem bei Modellhubschraubern interessant, die für das Fliegen auf begrenztem Raum oder in Innenräumen gedacht sind. Im Gegensatz zu den "richtigen" Koaxial Hubschraubern, setzt man bei den Modellhubschraubern auf eine einfachere Variante: Die Steuerung der Gierachse erfolgt durch das Verhältnis der zwei elektronisch geregelten Elektromotoren, auf die obere Taumelscheibe kann daher verzichtet werden; die Bauweise ist damit kosten- und gewichtssparend. Hierbei handelt es sich dann um einen 4-Kanal Helikopter, der folgende Manöver durchführen kann: Steigen / Sinken, Gieren, Nicken und Rollen. Der untere Rotor, mit welchem der Heli mittels einer Taumelscheibe gesteuert wird, wird über eine Hohlwelle angetrieben.
Beim 3-Kanal Helikopter (Steigen / Sinken, Gieren und Nicken) handelt es sich um eine noch weiter vereinfachte Variante: Hier wird komplett auf eine Taumelscheibe verzichtet. Das Vorwärts- bzw. Rückwärtsfliegen (Nicken) wird hier durch einen kleinen horizontalen Rotor am Heck erreicht. Neuere Koax Helikopter sind mit einem Gyroskop ausgestattet, welche das Heck in Position hält.

 

Das Prinzip der drehzahlgesteuerten RC Helikopter mit Heckrotor

Bei drehzahlgesteuerten RC Helikoptern mit Heckrotor erfolgt das Steigen / Sinken durch Drehzahländerung des Hauptrotors, das Nicken und Rollen mittels Taumelscheibenservos. Die Rotorblätter haben stets denselben Anstellwinkel, weshalb diese Art von Helikoptern auch Fixed Pitch Helikopter genannt werden. Wie beim pitchgesteuerten Helikopter erfolgt auch beim Fixed Pitch Helikopter der Drehmomentausgleich über einen Heckrotor, der auch die Steuerung der Funktion "Gier" übernimmt. Zur Steuerung werden 4 Kanäle benötigt. Bei drehzahlgesteuerten RC Helikoptern handelt es sich zumeist um relativ günstige Modelle (unter 100 €) für fortgeschrittene Einsteiger und Fortgeschrittene, die sowohl indoor als auch outdoor eingesetzt werden können.

 

Das Prinzip der pitchgesteuerten RC Helikopter mit Heckrotor

Als Pitch bezeichnet man den Anstellwinkel eines Rotorblatts gegenüber der anströmenden Luft. Die Steuerung des Auftriebs erfolgt dann durch Veränderung des kollektiven Anstellwinkels, die Drehzahl bleibt dabei im Idealfall konstant. Die Ansteuerung erfolgt typischerweise mit drei Servos an der Taumelscheibe, häufig in 120-Grad-Anordnung, bei der die Kräfte sich gleichmäßig auf die Servos verteilen, deren Bewegungen dann (meistens im Sender) gemischt werden müssen. Beim Heckrotor kommen Konstruktionen mit gesondertem Heckmotor, mit Antriebswelle und Umlenkgetriebe oder auch mit Zahnriemen zum Einsatz. Bei auf diese Weise mechanisch gekoppeltem Heckrotor wird die Gierachse über Anstellwinkel-Änderung des Heckrotors gesteuert, was ein weiteres Servo bedingt. Das Nachregeln der Gierachse erfolgt über elektronische Beschleunigungssensoren (sog. Gyros), die die Gierachse so regeln, dass sich die Orientierung des Rumpfes nicht ändert bzw. sie gleichbehält.
Hierbei handelt es sich um 6-Kanal Helikopter, bei welchem folgende Funktionen gesteuert werden: Pitch, Nick, Roll, Gier, Motordrehzahl und Gyroempfindlichkeit. Optional können weitere Kanäle hinzukommen, wie z.B. für das Einziehen / Ausfahren des Fahrwerks bei einem Scale Helikopter oder für das Ein-/Ausschalten von Scheinwerfern.

 

Das Prinzip der RC Quadrocopter / Drohnen

Ein Quadrocopter oder Quadrokopter (lat. quadrum ‚Viereck‘ und gr. πτερόν pteron ‚Flügel‘), ist ein Luftfahrzeug, das vier in einer Ebene angeordnete, nach unten wirkende Rotoren oder Propeller / Rotoren benutzt, um Auftrieb und durch Neigung der Rotorebene auch Vortrieb zu erzeugen. Quadrocopter bzw. Multicopter (keine Einhränkung der Propellerzahl auf 4) werden im allgemeinen Sprachgebrauch auch Drohnen genannt. Dieser Begriff, der aus dem Militärbereich stammt, ist allerdings eigentlich nicht der richtige, weshalb wir zumeist von Quadrocoptern bzw. Multicoptern sprechen. Der Quadrocopter gehört zu den Helikoptern und kann wie diese oder auch wie VTOL-Flugzeuge senkrecht starten und landen.
Quadrocopter benötigen zur Steuerung im Gegensatz zu Helikoptern keinerlei mechanische Komponenten wie z.B. Taumelscheiben, Verstellpropeller oder Ruder. Die Propeller sind fest am Motor montiert oder über ein Getriebe mit diesem verbunden. Änderungen des Auftriebs erfolgen ausschließlich durch Erhöhung oder Verringerung der Motordrehzahl. Wird die Drehzahl aller Motoren gleichzeitig erhöht bzw. verringert, steigt bzw. sinkt der Quadrocopter.
Bei Quadrocoptern drehen sich jeweils zwei Propeller im bzw. gegen den Uhrzeigersinn. Dadurch heben sich die von den Propellern auf das Chassis übertragenen Drehmomente auf, solange die Summe der Kräfte der links- bzw. rechtsdrehenden Propeller gleich ist und die Kräfte sich somit neutralisieren.
Das Drehen eines Quadrocopters um die Hochachse (Gierachse) erfolgt dadurch, dass die links- und rechtsdrehenden Propeller mit unterschiedlicher Drehzahl angesteuert werden. Die Neutralisierung des Drehmoments wird aufgehoben, sodass sich der Quadrocopter um die Gierachse dreht.
Drehungen um die Längs- (rollen) bzw. Querachse (nicken) erfolgen durch die unterschiedliche Ansteuerung der auf der jeweils anderen Achse liegenden Motoren. Dabei ist die Drehzahl der links- bzw. rechtsdrehenden Motoren umgekehrt proportional zu verändern, damit die Summe der von ihnen erzeugten Drehmomente gleich bleibt. Andernfalls würde der Quadrocopter gieren.

 

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Quelle: Eigene Erfahrungen & Wikipedia.org

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